21. Januar 2018: Bezirksliga: SV Reutlingen 2 - SG KK Hohentübingen 2 4:4

Vier Brettpunkte für ein Halleluja

(Bericht von Martin Häcker)

Ja, aus Bambi ist wenigstens ein anständiger Pferdedieb geworden und aus der Zweiten der Königskinder ein anständiger Punktedieb. Greenhorns würden nun behaupten, mit 4:4 gegen den SV Reutlingen II die Friedenspfeife zu rauchen sei ja mal gar nicht die Westernhelden-hafte Art. Doch ich entgegne, dass es in erster Linie wir waren, die den DWZ-starken Reutlingern einen Punkt geraubt haben.

Los ging es gleich einmal gut, als Felix Neagu gar nicht erst zum Duell mit Philipp Staufenberger (2) erschien. Glauben wir einmal dem sympathischen Häuptling der Reutlinger, der meinte, das Ergebnis wäre sowieso herausgekommen - nervenschonender war es so aber zweifelsohne. Nachdem Bernd Staufenberger(1) gegen Frank Hablizel remisiert hatte, musste leider Mathis Hofele (3) gegen Dieter Radek die Waffen strecken.

Der nächste glorreiche Halunke war dann wieder Gabriele Coniglio (7), gegen den der extrem DWZ-starke Bernd Hammann nie wirklich in eine Gewinnstellung kommen konnte. Somit Remis. Und auch Thomas Meyer (8) stand ihm in nichts nach und holte gegen Reutlingens Häuptling Wolfgang Liebert einen halben Punkt.

Währenddessen zeichnete sich leider langsam bei Andreas Birkner (6) die Niederlage ab. Andreas war eigentlich gut in die Partie gekommen und hatte seine beste Leistung der Saison gezeigt, war aber wieder einmal nicht vom Glück verfolgt und wurde, nachdem er ins Endspiel abgewickelt hatte, von Leonid Tomashevskyy über den Tisch gezogen.

Den Ausgleich stellte Martin Häcker (5) wieder her, der gegen Mark Klein erst einmal ganz gut aus der Eröffnung kam. Zwar umschiffte sein starker Kontrahent zunächst einmal alle Gefahren, doch dann wollte er selbst angreifen und saß plötzlich im Hinterhalt, sodass Martin nun eine Qualität mehr hatte. Natürlich galt es, keinem Mann zu trauen, der keinen Alkohol trinkt doch Martin ist wirklich nicht der Mann, der schneller zieht als sein Schatten und so brachte er schließlich den Vorteil durch und ritt dann auf seinem Pferd Opel beziehungsweise fuhr in Andreas Birkners Auto nach Hause.

Davor stand aber noch das "Duell vor dem Sonnenuntergang" zwischen Julius Heller (4) und Philipp Jetter an. Jetter hatte mittlerweile eine Mehrqualität erreicht, doch Julius kämpfte immer weiter bis er schließlich das Remis sicher hatte.

Und damit stand das Unentschieden fest. Yee-haw!


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